Gemeinsam gegen Homo-Hass!

Hast du heute den Sonntagsblick gelesen? Über sieben Seiten behandelt er den Schwulen-Hass, der sich in den Kommentarspalten breit machte nach dem öffentlichen Heiratsantrag von Sven Epiney. Es ist unglaublich wichtig, dass dieser Hass nicht einfach zur Kenntnis genommen, sondern thematisiert wird. Denn wir wissen es leider: Homophobie ist in der Schweiz im Jahr 2019 noch immer gesellschaftliche Realität.
Texte im Blick: Blanker Schwulenhass / PNOS-Aktivist darf ungestraft hetzen / Markus Trachsel (29) über seine Erfahrung mit Homophobie / Promis (und Angelo Barrile) erzählen, wie sie Homophobie erleben

Im letzten September tauchte wieder ein besonders übler Fall von Hetze auf: Ein PNOS-Funktionär machte absurde Vorschläge, wie sich die Homosexualität “eingrenzen” liesse und rückte uns mal wieder in die Nähe von Pädophilie. Gemeinsam mit 245 Mitkläger*innen hatten wir ihn angeklagt und er wurde tatsächlich vom Staatsanwalt vorgeladen. Doch leider wurde das Verfahren eingestellt. Denn: Er hat sich nicht strafbar gemacht. Unsere Gesetze schützen uns in keiner Weise vor blankem Hass und Hetze! 

Doch das soll sich ändern: Mit der Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm könnten solche Ausbrüche endlich verfolgt werden, was auch der Staatsanwalt im PNOS-Fall betonte. Doch auch diesen ersten Diskriminierungsschutz wollen uns reaktionäre Kräfte rund um EDU und Junge SVP nicht zugestehen! Sie werden morgen ihr homophobes Referendum einreichen. Das heisst, wir müssen in einen Abstimmungskampf!
Und dafür brauchen wir deine Unterstützung. Denn ein Abstimmungskampf ist sehr teuer und dieser Diskriminierungsschutz ist unglaublich wichtig für uns: Es wäre erstmals ein klares Signal, dass Homo-Hass in der Schweiz nicht mehr toleriert wird!